In Vietnam ist es üblich, Tote zunächst drei Jahre lang auf einem Friedhof zu begraben.

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Danach werden in einem religiösen Zeremoniell, das noch wichtiger ist als die Erstbestattung, die gereinigten Knochen oder die Asche aus der Erde geholt und für die Ewigkeit im Familientempel aufbewahrt. Der liegt oft auf dem Reisfeld der Familie.

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sehr interessante Informationen betr. einer Beerdigung in Vietnam können hier nachgelesen werden. Ein kleiner Auszug:

Die Ehefrau/der Ehemann, die Kinder des Toten ziehen sich ein weisses Netz über die normalen Kleidungen an. Die Söhne tragen einen Strohkranz, stützen sich auf einen Stock (um den Weg zu leiten). Die Töchter haben ein Tuch aus Netz auf dem Kopf. Andere Angehörigen binden sich ein Band aus Netz auf den Kopf. Schwiegertöchter / Schwiegersöhne tragen zweimal / einmal geknüpften Bander aus weissem Netz am Kopf. Nichte und Neffe tragen kleine geknüpften Bänder, die Bänder sind in Gelb.

Innerhalb ersten 3 Tage müssen die Räucherstäbchen ständig angezündet werden. Wenn die Räucherstäbchen erloschen sind, verliert man auch die Verbindung mit dem Toten. Der Tote kann nicht wieder geborgen werden.

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Steht die weiß-schwarze Fahne vor dem Haus, wissen die Nachbarn, das jemand gestorben ist.

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