Der Tranmuntana fegt mit Geschwindigkeiten bis zu 164 Km/h über das Land hinweg.
Heute der 3. Tag, an dem wir Sturm haben. Abgesehen von den abgeknickten Frühlingsblumen und den Müllcontainer, die orientierungslos umherirren , ist sonst nichts passiert, jedenfalls bei mir nicht.
Bleibt zu hoffen, das sich der Sturm bald legt, denn ich habe bis zum 13. noch 2 Gärten zu richten…

Bezüglich der hiesigen Scheckenpost gibt es Neuigkeiten:

Ab 2008 wird auch hier privatisiert

Den Kunden wird das freuen. Das Schneckentempo der spanischen Post ist legendär, wir hatten bereits mehrfach darüber berichtet. So schön es auch für manch Einen sein mag, Mitte Februar doch noch in den Genuss der Weihnachtsgrüsse seiner Lieben aus der Ferne zu kommen, so ärgerlich ist es für die überwiegende Anzahl der Postkunden, auf der Endlos-Warteschleife der Zustellung oder Bearbeitung seiner Postsendungen zu stehen

Der drohenden Konkurrenz in unmittelbarer Reichweite vor Augen, entdeckt die Post plötzlich die Fürsorge um ihre Klientel und übt sich fleißig darin, den privaten Anbietern rethorisch Paroli zu bieten.

So wurden jetzt Stimmen der Postgewerkschaft laut, die privaten Anbieter favorisierten lediglich die lukrativen Städte und Gemeinden. Außerhalb gelegene Ortschaften ließe man außer Acht. Mangelnde finanzielle Unterstützung von der Regierung aus Madrid ihrerseits, provoziere weiteren Zweigstellenabbau. Die private Konkurrenz habe viel zu früh den staatlichen Startschuss bekommen.
Ignasi Hernández, Leiter der spanischen Unipost, wies diese Anschuldigungen zurück … mehr hier

buenos dias

5 thoughts on “Der Tramuntana und die Correos”

  1. gute Frage. Zu wenig Personal, Aushilfskräfte, die mit den komplizierten Sektoren und Strassen nicht zurechtkommen, die mañana-Mentalität.
    Du kannst drauf wetten, dass das Wetter eine große Rolle spielt. Bei Regen und Sturm kommt niemand, wenn es zu heiss ist, besteht auch nur eine geringe Chance… Gute Aussicht auf Post ist immer der Dienstag 😉

  2. Mich würde interessieren, woran es liegt, dass die spanische Post so trödelt. Praktisch gesehen müssen sie das Zeug doch glatt irgendwo horten, wenn sie es nicht umgehend weitertransportieren. Was haben die davon?

  3. :clap_tb: Hoffentlich realisieren die das bald. Dann kann man auch wieder riskieren, ein Päckchen zu schicken 😉

    Guten Morgen, liebe Spanierin 🙂 … wie schön, dass du nicht weg geflogen bist. Hier ist heute wieder Wettermix … Sonne, trübe, Regen … wäh!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.