eine Kundin von mir hat mir heute einige Gedichte vorgelesen, die sie selbst verfasst hat. Ich hätte ehrlich gesagt lieber weitergearbeitet 😉

ein paar Worte (die fettgedruckt sind) habe ich mir gemerkt

der Herbst

und die Blätter fallen mit viel Müh’,
frohlocke, es wird kälter
die Wiesen welken in der Herbstsonne
bald welkst auch du
die Vögel zwitschern zwischendurch zaudernd in der Höh’
der Tau quält sich empor
und mit dir die Einsamkeit
bald ist es zu spät

da lob ich mir doch den Zweizeiler:

und schlägt der Arsch auch Falten,
so bleiben wir doch die Alten

6 thoughts on “die Hitze schlägt mir ins Hirn”

  1. die Wiesen welken in der Herbstsonne
    und mir vergeheht schnell die Wonne
    es dünket mich ein Fall für die Tonne

    das zweite ist besser *gggg

    sehr gut. Ich spüre ein gewisses Talent 😉

  2. herrje! Und was machen wir gut erzogenen Mädchen in so einem Fall?Wir hören zu, lächeln vielleicht und sagen sowas wie “hmm, nett”.
    Obwohl wir lieber “weiterarbeiten” würden…

    morgen habe ich vom Lächeln Muskelkater .

  3. oh wie schmalzig und das bei der Hitze. Wirklich ein harter Job für dich 🙁

    ich werde auch das überleben. Sie ist ja auch ne ganz Nette *g*

  4. Ich muß ja in meinem Job schon einige Dinge ertragen, so daß mir manchmal die Ohren bluten, aber das…..

    durchhalten, einfach durchhalten 😉

  5. Dei Zweizeiler ist ok. das andere Gedicht gehört in einen Tresor eingeschlossen, der dann zugeschweißt wird, und auf den Grund des Atlantic versenkt wird.

    Jahre später, wenn der Tresor dann durchgerostet ist, wird man sich über das unerklärliche Fischsterben wundern, die Fische werden Selbstmord begehen, indem sie an Land schwimmen, wenn die vorher das Gedicht gelesen haben…..

    SCNR!

    😉

    kann sein, dass das andere Gedicht auch ganz anders war 😉

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