ich überlege ab und zu, warum die alten Freunde nun doch wirklich alt geworden sind, d.h. alt im Sinne, keinen Kontakt mehr, obwohl man es sich so sehr vorgenommen hat. Ich hab mal gelesen, das es wie mit einem schönen Buch ist. Wenn du zuende gelesen hast, war es eine schöne Geschichte. Klappst du es zu, fängt ein neues Buch an mit neuen Freunden, neuen Eindrücken und Geschichten.

Das beruhigt mich, weil es auch so einfach erklärt ist. Es fühlt sich für mich stimmig an und es ist auch richtig, sich immer auf das Neue zu konzentrieren.

saludos

4 thoughts on “Entfernung macht die besten Absichten zunichte”

  1. noch vor einem Jahr hat es mich manchmal sehr traurig gemacht und ich habe die eine oder andere Träne vergossen. Die neuen Lebensscripte passen nicht mehr so recht in die Scripte der gemeinsamen Vergangenheit. Es dauert halt seine Zeit, wenn man (ich) noch grosse Verlustängste auf dem Buckel hatte.
    Ob nun 50, 300 oder 1500 km Entfernung dazwischen liegen, macht keinen Unterschied.
    Ja, werden wir Brandstifter 😉

  2. Entfernung ist für die Freundschaft wie der Wind für das Feuer. Eine kleine Flamme bläst er aus, einen Großbrand facht er an. Das zeigt uns, daß wir nur wenige freundschaftliche Großbrände haben. Laßt uns Brandstifter werden! 😉

  3. so scheint das im leben wirklich zu sein: ich habe diesen punkt auch gerade erlebt: kaum mitte 30 und 300km von allen alten Freunden entfernt – schlafen selbst 15 jahre alte freundchaften ein. man telefoniert höchstens noch 2-3x im jahr. aber man kann das auch als weiterentwicklung sehen: schließlich trifft man wieder neue freunde und lernt neue menschen und neue dinge kennen. hat also auch was positives…

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