das war heute das letzte Mal, dass ich in diesem Sommer auf dem Markt war. Um an die Kirschen zu kommen, wurden Ellenbogen benutzt, es wird in Viererreihe gegangen (wohlgemerkt, es ist sowieso eine enge Gasse), Hunde werden mitgeschleppt, die schon nach einiger Zeit anfangen zu hecheln und überhaupt und sowieso. Bin ich mit dem Auto unterwegs, schimpfe ich auf Radfahrer. Bin ich mit dem Rad unterwegs, schimpfe ich auf die Autofahrer. Meinen Adrenalinschub hab ich bekommen und was bin ich froh, etwas außerhalb der ‘Stadt’ zu wohnen.
Warum radel ich eigentlich nicht früher los?
Ich denke mal, heute wird es still im Blogdorf werden, weil der Sommer in D zurückgekommen ist. Also viel Spaß!

Hier noch eine schöne Geschichte über die Irrwege der katalanischen Post:

Bringt zum Beispiel der Katalane in Els Límits einen Brief zur Post, um diesen in das unmittelbar benachbarte Le Perthús zu schicken, so geht dieser Brief auf eine interessante Reise.

Anstelle ihn ohne zu zögern mit wenigen Schritten bei der französischen Adresse abzuliefern, reist er nun erst einmal nach Girona und von dort aus nach Barcelona. Weiter geht die Reise nach Paris, bevor er endlich im Postamt „nebenan“, in Le Perthús, ankommt und der Briefträger seine Arbeit von Haustür zu Haustür verrichten kann. 1.500 Kilometer braucht so eine Postsendung, um den Weg zur anderen Straßenseite zu finden. Die internationalen Postnormen erlauben es nicht, die Postsendungen in Grenzregionen – und sei es auch, wie in diesem Fall geschildert, von der einen (französischen)Straßenseite 10 Meter weiter auf die andere (katalanische) Straßenseite – zu befördern. quelle

4 thoughts on “Großkampftag auf dem Markt”

  1. Gucky, die Post ist hier einfach fantastisch. Bald stehen wir hier alle in der Straße und beklatschen Antonio (der Briefträger), wenn er mal Post bringt 😉

    Kalle + Maksi,
    ist schon komisch, auf die Idee, morgens einfach früher aufzustehen, bin ich noch gar nicht gekommen 😉 Ich bin immer um 10 Uhr los…ich Trottel

  2. DAS ist hier nicht anders…
    Bei dir kommt noch “grenzüberschreitender Verkehr” dazu.
    Also von Land zu Land.
    Wenn ich hier im Ort jemanden einen Brief schreibe, geht der auch ins nächste Briefverteilungscenter und von dort aus wieder in meinen Ort. Manchmal wäre es einfacher, einen Brief gerade selber einzuwerfen, aber nicht immer will und kann man das.

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