Jamey. Das Kind, das zuviel wußte (Jonathan Kellerman)

    Der siebzehnjährige Jamey leidet unter Wahnvorstellungen. Verzweifelt wendet er sich an den Psychologen Alex Delaware, doch bevor der ihm helfen kann, ist Jamey verschwunden. Gefunden wird er schließlich an einem Tatort – neben zwei schrecklich zugerichteten Leichen und mit einem Messer in der Hand. Trotz der belastenden Indizien glaubt Delaware nicht, dass der hoch begabte Junge ein Mörder ist. Er versucht, Jameys Geheimnis zu ergründen und merkt viel zu spät, dass er in ein Wespennest gestochen hat …


Veronika beschliesst zu sterben
(Paulo Coelho)

    Verärgert über die Borniertheit eines ausländischen Zeitungsartikels beginnt die junge Slowenin Veronika, einen geharnischten Antwortbrief an den Verfasser zu entwerfen. Fast hat sie über ihrem Zorn vergessen, dass sie gerade eine Ãœberdosis Schlaftabletten eingenommen hat und eigentlich auf den nahen Tod wartete, als ihr neben dem Bett dieser Artikel ins Auge fiel. So viel Zeit muss sein. Die Wirkung hat noch nicht eingesetzt und Veronika begann sich ohnehin fast ein wenig zu langweilen, also schreibt sie. Dann schläft sie ein. Als sie wieder erwacht, befindet sie sich in Villete, dem berüchtigten Irrenhaus von Ljubljana. Nicht ohne Humor, dieser Einstieg, und ein sehr gelungenes Porträt der an Ereignislosigkeit und Lebensüberdruss leidenden jungen Frau — sofort ist man ihr ganz nahe.


Gespräche mit Gott (Neale Donald Walsch)

    Ein Dialog der besonderen Art, der in diesem Band vor allem um Probleme und Fragen des individuellen Schicksals kreist. Eine behutsame, einfühlsame Erörterung und dabei eine große, warme Umarmung des Göttlichen. Den von den Religionen vereinnahmten Gottesvorstellungen setzt Walsch sein überkonfessionelles, liebevolles Gottesbild entgegen. Gerade im deutschsprachigen Raum hat sich Walsch damit eine riesige, engagierte Anhänger- und Leserschaft erworben.

Blutdurst (ist halt ein Thriller)

Rette mich ein bisschen (Jörg Thadeusz )

    …Auch nach Dienstschluss ist dem Retter keine Ruh vergönnt. WG-Erfahrene kennen diesen härtesten aller Prüfsteine: Im Zimmer nebenan hat Mitbewohnerin Sandra den x-ten Lover im Bett, während man selbst seit Monaten zu Trockenübungen verdammt ist. Gekeuche und Gestöhne dringen an Gunnars überreiztes Ohr, der, einsam die Fernbedienung knetend, die rührseligsten Stellen aus Die Brücken am Fluss anwählt und Milchkaffeeträume träumt.

Alles schön (Jörg Thadeusz )

    in Berlin erwacht derweil die entwicklungspolitische Sprecherin der SPD und sieht ihrem grauslichen Politalltag entgegen. Sarah Lohmann träumt vom großen Unbekannten, „unterhaltsam“, ohne „allzuviel dummes Zeug oder gar egomanischen Wahnsinn“ von sich zu geben. Einer der gut kocht und bei dem sie kein „Wahlkampflächeln“ aufsetzen muss. Also ganz bestimmt keinen, wie den Globalisierungsfachmann Büge im stramm sitzenden Anti-Erderwärmungs-T-Shirt, der Sarah gerade einschleimt. Und doch, besser als nichts.

    Inhaltsangabe hab ich von amazon kopiert 😉

3 thoughts on “meine Bücher für die kommenden Wochen”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.