ich musste mich auch erst schlau machen, was dieser für eine Bedeutung hat:

Der Name „Melaten“ basiert auf dem französischen Begriff für krank sein, „malade“. Denn ab dem 12. Jahrhundert befand sich auf dem Gelände vor den Stadttoren ein Heim für Leprakranke, zu dem auch der Hof Melaten gehörte. Wer als leprakrank galt, war ein Aussätziger, der das Gelände nur an bestimmten Feiertagen zum betteln verlassen durfte. An diesen Tagen wurden die Bürger vom Schellenknecht, der den Kranken voranging, vor ihnen und der drohenden Ansteckung gewarnt. Am Eingang zur alten Friedhofskapelle ist die Skulptur eines Schellenknechtes zu sehen: eine Erinnerung an das Schicksal der Aussätzigen. Als die Lepra in Europa weitgehend besiegt war, schloß auch das Asyl 1767. Die Gebäude waren bis 1801 „Zucht- und Arbeitshaus“. In diesem Jahr zogen die Waisenhauszöglinge aus der Maximinenstraße in die ehemalige päbstlich-nunintiale Residenz in der Wahlengasse.

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Ein riesiger Friedhof und in 2 Stunden einfach nicht zu schaffen.

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Ich bin kein gläubiger Mensch, aber ich bin schon sehr andächtig über diesen Friedhof gegangen allein schon wegen der Spuren, die manche Menschen hinterlassen haben.

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bleibt alle gesund 😉

2 thoughts on “Melaten-Friedhof Köln

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