ich gestehe, ich bin doch enttäuscht, das so wenig Menschen, die ich kenne und meinen blog besuchen, so gar keine Worte übrig haben, wenn es mir schlecht geht. Ich weiß, dass es schwer ist, dazu etwas zu schreiben, aber ich hätte mich darüber gefreut. Ich werde mir überlegen, wie es hier weitergeht.Wahrscheinlich werde ich zu einem reinen Fotoblog übergehen. Schaun wir mal

Sie fehlt mir so….

8 thoughts on “nach einer Woche”

  1. Das hätt ich dir gern schon vor einiger Zeit geschickt , vielleicht passt es auch heute noch …

    Testament eines Hundes (von Eugene O’Neill)

    Ich, Silverdone Embleme O’Neill, genannt Blemie, vergrabe, da die Jahre und die Gebrechlichkeit schwer auf mir lasten, meinen letzten Willen und mein Testament in die Gedanken meines Herrn. Er weiß nicht, dass es dort existiert, er wird es erst erfahren, wenn ich tot bin. Wenn er sich meiner erinnert, wird er wissen, dass es dieses Testament gibt.

    An materiellen Dingen hinterlasse ich wenig. Hunde sind klüger als Menschen. Sie verschwenden keine Zeit damit, Besitztümer zu horten. Sie rauben sich nicht den Schlaf damit, sich um Dinge zu sorgen, die sie nicht haben. Ich habe nichts von Wert zu vermachen außer meiner Liebe und meiner Treue. Diese hinterlasse ich all denjenigen, die mich geliebt haben, besonders meinen Menschen, von denen ich weiß, dass sie am meisten um mich trauern werden. Vielleicht ist es albern, so kurz vor dem Tode, der alle Scheußlichkeiten und Eitelkeiten zunichte macht, Lobeshymnen auf sich selbst zu singen, aber: ich war immer ein äußerst liebenswerter Hund.

    Ich bitte meine Menschen, mich immer in Erinnerung zu behalten, aber nicht zu lange um mich zu trauern. In meinem Leben habe ich immer versucht, ihnen Trost zu sein, wenn sie Sorgen hatten, und in glücklichen Zeiten habe ich ihnen Anlass zu zusätzlicher Freude gegeben.

    Der Gedanke, ich könnte ihnen durch meinen Tod Schmerzen zufügen, trübt mich. Sie sollen daran denken, dass kein Hund ein glücklicheres Leben hatte. Das verdanke ich ihrer Liebe, Erziehung und Pflege, die sie mir zukommen ließen.

    Das Leben hat mich lange in Anspruch genommen. Jetzt aber, da ich blind und taub und lahm bin, kaum noch essen kann und selbst mein Geruchsinn versagt, ist es Zeit, mich zu verabschieden, bevor ich zu krank werde und zu einer Last für mich und alle, die mich lieben. Es stimmt mich traurig, meine Menschen zu verlassen. Aber Hunde fürchten den Tod nicht. Wir akzeptieren den Tod als Teil des Lebens. Was wird nach dem Tode kommen – wer weiß das…

    Eine letzte eindringliche Bitte habe ich aber noch. Ich habe gehört, wie meine Herrin sagte: „Wenn Blemie stirbt, werden wir keinen anderen Hund mehr haben. Ich liebe ihn so sehr, wie ich nie mehr einen anderen Hund lieben könnte.“

    Jetzt bitte ich sie, aus Liebe zu mir einen anderen Hund zu haben. Was ich gerne hätte, wäre, dass meine Menschen – nachdem ich in der Familie gelebt habe – nie mehr ohne einen Hund leben möchten.

  2. das Gefühl der Traurigkeit wenn Du an Heidi denkst oder Fotos von ihr siehst, wird nie vergehen.
    Heidi war ja nicht „nur“ ein Hund sondern ein Familienmitglied.
    Vor 3 Jahren mußte ich meinen geliebten Westie nach 15 Jahren gehen lassen, selbst heute noch wechsel ich die Straßenseite wenn mir ein Westie entgegen kommt.
    Es ist schlimm, dass die Tiere vor uns gehen – aber auch wieder gut fürs Tier.
    Vielleicht kannst Du Deine Liebe einem Tierheimhund durch Gassigehen schenken und Dich gleichzeitig etwas ablenken.
    Ich denke an Dich und schicke Dir gute Gedanken 😉

    1. ich sehe schon, du verstehst mich!Ich kann immer noch nicht die Wege gehen,wo wir jeden Tag spazieren gegangen sind. Tagsüber kann ich mich ganz gut ablenken…
      15 Jahre – auch eine lange lange Zeit. Danke Mamame

    1. war gerade auf ihrer neuen Seite… Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes. Falls du Kontakt hast, bitte grüße sie lieb und wünsche ihr gute Besserung von mir. Es ist schlimm, ich kann mir keine Fotos von Heidi anschauen und vermeide es noch.
      Danke Gabriela

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