bisher konnten wir immer zielsicher auf die Restaurants zusteuern, in denen geraucht werden kann. Eine Zigarette nach dem Essen muss sein. Als ob es keine anderen Probleme gibt, wird sich halt wieder auf das Rauchen eingeschossen:

Die Pläne von Gesundheitsminister Bernat Soria aus Madrid, in Kürze das Rauchen rigoros in allen öffentlichen Gebäuden zu verbieten – also auch in allen Restaurants und Bars, – stösst in Katalonien auf breite Zustimmung. Nach einer Umfrage seien 85 % der Bevölkerung Kataloniens damit einverstanden, das Rauchverbot weiter zu verschärfen. Soria will dies nach eigenen Angaben notfalls auch ohne eine mehrheitliche Befürwortung durchsetzen, obwohl er einräumte, es sei wünschenswert, wenn ein solcher Regierungserlass von vielen Bürgern unterstützt werde.

Die katalanische Beauftragte für das Gesundheitswesen, Marina Geli, befürwortete ein weitergehendes Rauchverbot vor allem im Hinblick auf die Gesundheitsgefährdung bei Menschen, die im Hotel-und Gaststättengewerbe angestellt seien. Sie räumte ein, dass ein verschärftes Rauchverbot einen Nachteil für diejenigen Restaurantbetreiber bedeute, die vor drei Jahren den finanziellen Aufwand betrieben hätten, ihre Lokale in Raucher-und Nichtraucherzonen zu unterteilen. via

ich wurde nicht gefragt

8 thoughts on “Rauchen in Katalonien

  1. also ich bin nichtraucherin und finde es doof, laufend allein am tisch zu sitzen, solang sich die raucher im nebenzimmer oder freien zusammenrotten 😥

  2. Die Wärmepilze sind in Hamburg verboten, wegen des abartigen Energieverbrauchs.
    Ehrlich gesagt ich hab mich an das Rauchverbot gewöhnt und finde es okay. Allerdings geh ich auch selten essen oder in die Kneipe.

    Frau Momos letzter Blog-Beitrag..Zeit, das Geldinstitut zu wechseln

  3. Du wurdest nicht gefragt? Nun, Du bist ja auch keine Spanierin. Und rauchen tun sowieso nur die bösen Ausländer. Die verpesten die Luft, ruinieren die Wirtschaft, sind verantwortlich für Arbeitslosigkeit und Pickel und müssen mit Gesetzen und Vorschriften zugeballert werden, bis sie nach Hause gehen. Heil [insert any name of any politician here]!
    Hmmm, vielleicht sollte ich noch einen Wein trinken und eine Stunde lang „Ommm…“ singen.

    Siegfrieds letzter Blog-Beitrag..Regierungs-Plagiat

  4. @all
    genau, es ist absolut lächerlich. Marie, Tabakwaren gibt es bei uns auch nicht mehr im kleinen Geschäft um die Ecke oder in Zeitungsläden. Gerade die haben aber teilweise dran zu knappsen, denn es wurden meist doch noch andere Artikel gekauft. Die Leute fahren nun auf die ‚Rambla‘, wo sie alles bekommen. Faziz: die kleinen Geschäfte machen dann nur noch in der Saison auf.

  5. Bei uns in Frankreich wurde dieses allgemeine Rauchverbot vor einem Jahr eingeführt, das Resultat ist, klar die Kneipen sind jetzt luftklar, aber viele kleine Bar Tabacs – also Orte, wo man Zigaretten kaufen kann (bei uns brauchts zum Verkauf von Zigas eine Lizens), sind Pleite gegangen, weil die Raucher sich diskriminiert fühlten und halt nur noch Zigaretten gekauft, aber keinen Kaffee dazu getrunken haben!

    Und Fazit – der Konsum ist nicht weiter runter gegangen, es wird weiter geraucht, dafür geht man halt nimmer ins Restaurant oder ins Café. Und! die unzähligen , restlichen Kneipenangestellten, die anscheinend massenweise am Herzinfarkt gestorben sind, sterben jetzt nicht mehr vom Fleck weg, sondern bei sich zu Hause, wie es sich gehört!

    Maries letzter Blog-Beitrag..Also entschieden

  6. Tja, überall das gleiche Problem, so wie Karin schon schreibt. Bei uns ist derzeit in Mode, draußen eine Gaslaterne aufzustellen, damit der Hintern bei der Kälte schön warm bleibt.
    Sei lieb gegrüßt und Jouir la vie
    Kvelli

  7. ich finde es immer besonders lustig, dass vor fast allen lokalen angestellte desselben, die es doch zu schützen gilt, frierend rumstehen und rauchen ….

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