genau so eine Badekappe – vielleicht in einer anderen Farbe (ich schätze mal hellblau) – hatte ich auch mal. Klassisch dezent. Die Kappe saugte sich dermaßen an den Kopf, das ich jedesmal einen roten Ring am Haaransatz hatte;-) An Scheußlichkeit war die Kopfbedeckung nicht zu überbieten.

Jetzt habe ich ein Fundstück entdeckt, welches mir eine Gänsehaut bereitet und genauso heißt das Ding; allerdings ist es ist ein Kulturbeutel! in Gummi breiten sich bekanntlich Kulturen unheimlich schnell aus 😉

Ãœbrigens, seit 1950 ist das in Deutschland ein gängiger Begriff neben der Toilettentasche, in der DDR hieß es Kulturbedarfsbehälter, die Österreicher nennen es Necessaire 😉
via Wiki

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12 thoughts on “Toilettentasche”

  1. Zu meiner Zeit gab’s dann schon diese hauchigen Schwimmerbadekappen, die aus so dünnem Gummi waren, dass wir das “Kopfpariser” genannt haben … Mit langen Haare, wie ich sie damals trug, war das eine Tortour, aber die Bademeister waren wie die Schießhunde 🙂

  2. warum nennt man das Ding eigentlich Kultur-Beutel? Hat man da seine Kultur drin? Oder kann man sich damit kultivieren?
    Ich sags ja auch, aber eben fragte ich mich doch mal, wieso eigentlich?

    So eine Badekappe hatte ich auch erst, aber später gabs dann diese ganz dünnen, die ich nie gescheit auf den Kopf bekam, die klebten so entsetzlich. Und wenn man sie abnahm, dann hatte man gleich ein paar Haare weniger auf dem Kopp…

  3. also, ich kannte ihn nur als kulturbeutel, aber das mit der jahresendflügelfigur stimmt wirklich – es gab ja offiziell keine engel bei uns, also die da oben im himmel meine ich. ansonsten waren wir ja alle engel 😉

    aber mit was für begriffen heutzutage um sich geworfen wird und wer da alles ein manager ist, das ist genau so zu kringeln 😀

  4. @babs: Stimmt von den “Jahresendflügelfiguren” habe ich auch zum ersten Mal nach der Wende gehört. Bis dahin hießen die auch im Osten “Engel”.
    Aber so manche Gerüchte sind nun mal nicht klein zu kriegen.

  5. @Flocke: Auch wenn Du in der DDR gelebt hättest, du hättest mit ziemlicher Sicherheit auch Kulturbeutel gesagt und “Winkelement” nur mit breitem Grinsen. Ob sich die “Jahresendflügelfigur” tatsächlich auf den Listen der Einzelhändler befand oder nur eine Erfindung ist (wie der “Facharbeiter für Halbkreistechnik” als Synonym für Straßenfeger), weiß ich nicht zu sagen. Ich kenne niemanden, der das Wort ernsthaft verwendet hätte. 😉

  6. Aaalso, für mich klingt Kulturbeutel trotzdem besser als Toilettentasche.
    Da könnt Ihr sagen, was Ihr wollt … 😉

    Mut zur Lücke. Ich sag jetzt immer Toilettentasche 😉

  7. Also das mit dem Necessaire ist ein absoluter Blödsinn. Als Necessaire bezeichnet man in Österreich bestenfalls ein kleines Täschchen mit Nagelschere, Hautschere, Feile und Nagelklipser, die Toilettentasche heißt auch in Österreich Toilettentasche bzw. Beauty Case, so es sich um ein kleines Köfferchen handelt.

    das mußt du mal bei wiki berichtigen lassen. Ich habs abgeschrieben;-)

  8. Na, wenn das nicht kultig ist! Ich hatte son Teil in weiss… also mehr so dunkelweiss, wenn Sie verstehn 😉

    Da gabs doch auch diese Teile mit Platikblümchen, die meine Eltern mir nicht kaufen konnten. Die Teile waren zu teuer…

    Ja, die Ossis und die Ösis… ich kringel mich ja immer über die “Jahresendzeitfiguren” und “Winkelemente”. Wobei ich das sicher auch gesagt hätte wenn ich dort gelebt hätte. Aber putzich find ichs schon….

    kennst du noch den Gilp? /das nur zu dunkelweiss/ Es gab damals doch schon diese Pril-Blumen; vielleicht hättest du diese auf deine dunkelweisse Haube kleben sollen;-)

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