ich habe es wieder versäumt, das große ‚Glück‘, „El Gordo“ (Der Dicke), herauszufordern, weil ich zu spät war.

Im Schnitt hat am 22. Dezember jeder Katalane 71,67 Euro für den Versuch des großen Lottogewinns ausgegeben, 98 Cent weniger, als der Spanier. Unter 85.000 Nummern und 195 Serien gilt es jetzt sein Glück zu machen.
Insgesamt werden Preise in einer Höhe von 2,32 Milliarden Euro verteilt.
Die traditionelle Weihnachtslotterie, findet alljährlich am gleichen Tag, den 22. Dezember statt und die Hoffnung auf den Gordo, den 3 Millionen Euro schweren Hauptgewinn, ist groß.


Ist dieser vergeben, wartet man gespannt, ob der zweite Haupttreffer (1 Million), der dritte (200.000 Euro ) oder auch der vierte Treffer mit 50.000 Euro von Fortuna in die eigene Richtung gelenkt wird.
In schlechten Zeiten vertraut der Spanier dem Glück umso mehr. Dementsprechend befinden sich in der Ausspielung der diesjährigen Lotterie 120 Millionen mehr, als noch im Jahr zuvor.
Rioja ist die Region, die bislang im weihnachtlichen Lottofieber die höchsten Werte pro Kopf erzielte, nämlich durchschnittlich 101,73 Euro. Kastilien-León folgt mit 98,10 Euro, Aragon mit 89,50 Euro, Madrid mit 88,90 Euro und Valencia mit 87,60 Euro. via

Die Weihnachtslotterie ist nicht nur die größte, sondern auch die älteste Lotterie der Welt. Ihre Anfänge gehen auf das Jahr 1763 zurück. In der heutigen Form wird sie seit 1812 ausgespielt. Den Namen „Weihnachtslotterie“ erhielt sie aber erst 1892. Da ein ganzes Los 200 Euro kostet, kaufen die Spanier sich normalerweise nur Anteile in Form von Zehntel-Losen. Dies hat zur Folge, dass die Gewinne nicht auf einzelne Personen entfallen, sondern Fortuna ihr Füllhorn über ganze Ortschaften oder Stadtviertel ausschüttet.dpa

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