ich habe gestern eine familiäre Situation zwar nicht klären können, aber den Kopf für Dinge hergehalten, die äußerst schmerzhaft waren. Ich bin sehr wohl in der Lage, Fehler einzugestehen und diese Fehler werden mir zum Vorwurf gemacht, weiter ausgeschmückt und wie eine Blase wabern und blubbern sie nun von einer Person zur anderen. Es ist wie die Stille Post, kennt ja jeder.
Töchter und Mütter, das ist ein heisses Eisen, aber ich werde keine Kriechspur mehr hinterlassen, sondern meinen Verdrängungsmechanismus rauskramen und mich in mein Schneckenhaus zurückziehen. Damit kann ich besser leben. Ich bin ja auch nicht alleine.

Nun gut, das hier ist natürlich nicht für Jeden verständlich, aber ich kann und will auch keine sehr privaten Dinge ausplaudern. Ab und zu bin ich halt auch sehr spontan in meinen Beiträgen 😉
muss ja raus….

7 thoughts on “zum gestrigen Beitrag”

  1. Diese Mutter-Tochter-Sache hängt mir auch zum Hals raus, manche Dinge kann man einfach nicht klären sondern muß sie in der Tat verdrängen.
    Ich hoffe mal nur, daß meine Tochter nicht mal das gleiche über mich schreibt oder sagt oder wie auch immer man zu dieser Zeit kommunizieren wird…

  2. Ich weiss zwar nicht, wie alt Deine Tochter ist, aber bestimmt alt genug, um den Mund aufzumachen (den haben wir ja schließlich zum Sprechen) und von Gut und Böse zu unterscheiden, oder?
    Sie müßte Dich doch auch kennen? Aber ich kann nur den guten Rat geben: Lass sie einfach und lebe Dein Leben. Man sieht sich immer zweimal im Leben. Alles Gute.

  3. ich kenne zwar nur die umgekehrte konstellation…
    aber glaub mir, die langt auch!
    ständig ein schlechtes gewissen zu haben kann einen auch zermürben..
    und für rückzug, kontaktabbruch bin ich nicht der mensch.
    schon gar nicht jetzt mehr..
    klingt blöd, ist aber nicht zu ändern..
    *umarm*

  4. Barbara, mehr als entschuldigen kann man sich nicht, nicht mal bei Kindern, die für sich ja immer in Anspruch nehmen, dass die eigenen Fehler von den Eltern pflichtgemäß entschuldigt werden müssen. Also lass es gut sein, Deckel drauf und zum ER in die Arme kriechen.

  5. Rückzug, Verdrängung, Kontaktabbruch gehört mit zu meinem Lebensweg. Leider. Ich möchte das aber nicht mehr.

    Konstruktiv zu streiten und mich auseinanderzusetzen hab ich leider in meinem Elternhaus nicht gelernt und später habe ich nicht bemerkt, was das für ein großes Defizit ist.

    Ich bemühe mich sehr, das zu ändern, merke aber, wie leicht ich wieder in die alte Rolle falle.

    Alles nicht so einfach… 🙂

    Verständnisvolle Grüße!

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